'Zwischen Himmel und Erde' Triptychon gerahmt
Die atmosphärische Dichte des Bildes erzeugt das Gefühl, Teil eines dynamischen Geschehens zu sein, als stünde man inmitten eines Sansturmes. Das Werk von Maria Kossak visualisiert die insentive Verbindung von Elementen, die miteinander in Einklang treten. Dargestellt ist ein natürlicher Felsbogen, über Jahrtausende durch Meer und Wind geformt. Indem der Fels das Meer unten mit dem Himmel oben verbindet, wirkt er wie eine Brücke zwischen den Sphären.
'Zwischen Himmel und Erde' Triptychon gerahmt
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Über das Motiv
Die Intention der Künstlerin ist es, in einer Zeit des sozialen Wandels, geprägt von Konflikten und tiefgreifenden Veränderungen, einen Raum der Reflexion zu eröffnen. Angelehnt an das kirchliche Format des Triptychons weitet das Werk den Blick und ermöglicht einen Moment von Ruhe und innerer Verortung.
Ein Taubensymbol – Sinnbild des Göttlichen – entnahm Kossak einem mittelalterlichen Gemälde in der Basilika Santa Maria in Palma und übertrug es in die Küstenlandschaft. So transformiert sie die Symbolik des Heiligen aus dem religiösen in einen irdischen, zeitgenössischen Kontext, umgesetzt mit traditionellen wie modernen Techniken.